Okondeka -Rhodesian Ridgeback-


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DM, Epilepsie

Universität Bern

Informationen der Universität Zürich/Bern (VetSuisse Bern) und Rhodesian Ridgeback News/Ridgebackzeitung zum Forschungsprojekt Rhodesian Ridgeback


Vom Institut für Genetik wurden wir über den neuesten Stand der Forschung informiert.


Die Forschergruppe um Frau Prof. K. Lindblad-Toh hat das SOD-1-Gen als Hauptverursacher der Degenerativen Myleopathie bei einen wenigen Rassen gefunden.


Wie die Forschergruppe selber sagt, ist der Vererbungsgang dieser Mutation nicht „einfach autosomal resseziv“. Es spielen noch andere genetische Faktoren mit, warum ein Hund krank wird oder eben gesund bleibt.


Deshalb arbeitet die VetSuisse Bern mit Frau Prof. Lindblad-Toh (Universität Uppsala/Schweden) zusammen, da dort die Degenerative Myleopathie beim Hovawart näher erforscht wird und es offenkundig wurde, dass diese Krankheit nicht einem einfachen autosomal rezessiven Erbgang folgt.


Es besteht nunmehr die Möglichkeit Muskelbiopsien von Hunden mit Erkrankung/Verdacht auf Degenerative Myleopathie und Hinterhandzittern an eine deutsche Universität zu weiteren Forschungszwecken zu senden.


Prof. Bilzer von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ist Neuropathologe und arbeitet im Humanbereich bezüglich Muskel- und Nervenerkrankungen.


Daher wurden von erkrankten Hovawart Muskelbiopsien bereits dorthin gesandt, weil die einzelnen „Hinterhandschwächen bis Lähmungen“ beim Hovawart auf dem muskulären Niveau eingeordnet werden sollen. Dies ist deshalb nötig, denn es gibt vielfache verschiedene Krankheiten, die zu einer Hinterhandlähmung führen können. Eine Biopsie von eindeutig diagnostizierten Hunden an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu senden ist sehr sinnvoll, denn das Problem der Degenerativen Myleopathie ist auch beim Rhodesian Ridgeback weiterhin nicht gelöst.


Ob ein Zusammenhang mit der ALS bei Menschen auch auf den Hovawart/Rhodesian Ridgeback zutrifft, soll anhand dieser Biopsien verifiziert werden. Erst wenn genügend Biopsieproben von erkrankten Hunden und die Resultate der histopathologischen Untersuchungen vorliegen, kann erst abschließend gesagt werden, ob ein Zusammenhang mit der ALS bei Menschen besteht.


Das SOD-1-Gen kann auf den Rhodesian Ridgeback werden, denn diese Rasse war eine der Rassen, die bei der Forschung miteinbezogen wurden. Nur wird auch beim Rhodesian Ridgeback die gleiche Einschränkung zu machen sein, wie beim Hovawart. Dies bedeutet, dass auch beim Rhodesian Ridgeback weiter geforscht werden sollte, denn sonst kann das Problem des Hinterhandzittern nicht gelöst werden.


Die VetSuisse Bern benötigt daher dringend weitere Blutproben von Rhodesian Ridgeback


  • wo die ersten Symptome einer Degenerativen Myelopathie aufgetreten sind,
  • Vorfahren aus amerikanischen Blutlinien im Pedigree,
  • ausgeprägtes Hinterhandzittern, Hinterhandprobleme wie Straucheln, Zehenschleifen etc. vorhanden ist.


Je mehr Blutproben den Forschergruppen vorliegen, um so einfacher wird es sein, zu einem späteren Zeitpunkt bei einzelnen Krankheiten für den Rhodesian Ridgeback schnellstens eine Lösung zu finden.


Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf und auch die Forschungsprojekte, denn dies wird die Zukunft der Hundezucht sein.



Die genannten Informationen wurden als Autorin in den Rhodesian Ridgeback News veröffentlicht.

Gemeinsamer Aufruf der VetSuisse Bern und Rhodesian Ridgeback News

Der Grund dieses Aufrufes ist, dass in Amerika bei der Rasse Rhodesian Ridgeback die Krankheit „Degenerative Myelopathie“ scheinbar gehäuft auftritt und dass auch beim Rhodesian Ridgeback einige Fälle von Epilepsie aufgetreten sind.


Das Institut für Genetik ist mit der Bitte an Rhodesian Ridgeback News herangetreten, Blutproben von Rhodesian Ridgeback –egal welchen Alters und Vereinszugehörigkeit- zu Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen.


Als Degenerative Myelopathien bei Hunden fasst man eine Reihe langsam verlaufender neurologischer Erkrankungen zusammen, die mit einer Zerstörung des Rückenmarks einhergehen. Diese Erkrankungen gehen mit langsam fortschreitenden Bewegungsstörungen der Hinterhand einher und sind nicht schmerzhaft. Eine Behandlung ist wenig erfolgversprechend.

Gesucht werden Hunde, bei denen wie z.B.:

  • die ersten Symptome einer Degenerativen Myelopathie aufgetreten sind,
  • aus amerikanischen Blutlinien im Pedigree aufgeführt werden,
  • ein ausgeprägtes Hinterhandzittern, Hinterhand-probleme wie Straucheln, Zehenschleifen etc. vorhanden ist.


Die
Primäre Epilepsie ist genetisch bedingt und kann vererbt werden, wobei der Erbgang von Rasse zu Rasse verschieden ist. Die genauen Hintergründe sind immer noch nicht vollständig erforscht, vermutet wird ein genetischer Defekt im Bereich der Nervenzellen.



Veröffentlichung des Aufrufes als Autorin in den Rhodesian Ridgeback News



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