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Unseriöser Handel mit Hundewelpen aus Zoofachgeschäft
- Teil II -
In einigen Tagen wird das größte Zoofachgeschäft in Deutschland seinen Verkauf von Hundewelpen beginnen und schon in 2011 wurde mit dem Verkauf von Katzenwelpen begonnen.
Interessant ist der Fragen-/Antwortenkatalog zum Hundewelpenverkauf. Insbesondere die Antworten auf die Fragen "Woher beziehen Sie die Welpen" und "Wie können Sie ausschließen, dass die Welpen von sogenannten Vermehrern stammen"" muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Allein bei der Antwort -Vermehrer- stellen sich einem die Nackenhaare, wenn erklärt wird, dass die Mutterhündin hinsichtlich Pflege- und Ernährungszustand und Allgemeingesundheit tierärztlich untersucht wird. Von Gesundheitsunter-suchungen wie z.B. Röntgen der Hüfte und Ellbogen usw. wird hier nicht gesprochen. Auch wird auf den vermeintlichen Vater nicht eingegangen. So stellt sich also der Besitzer dieses Zoofachgeschäftes den Verkauf von Welpen vor. Außerdem ist plötzlich nicht nur vom Verkauf von Rassehundenwelpen die Rede, sondern auch von Mischlingen. Und, ach ja, jetzt sollen auch Hunde von Tierheimen/Kooperation mit Tierschutzorganisationen vermittelt werden.
Interessant ist auch eine Stellungnahme eines Hundeschulenbesitzers zum Thema Verkauf von Hundewelpen. Als Besitzer einer Hundeschule müsste dieser Herr eigentlich wissen, welchem Stress (z.B. Geräuschpegel) die Welpen ausgesetzt sind. Außerdem wird auch nicht in Betracht gezogen, dass die vielen Besucher Krankheitserreger miteinbringen können.
Obwohl schon seid 2011 bekannt ist, dass der Verkauf von Hundewelpen erfolgen soll, interessieren sich Presseorgane (Funk/Fernsehen) hierfür nicht. Lediglich der VDH und einer der größten Futtermittelhersteller haben schon interveniert, aber anscheinend ist dieses Thema nicht erwähnenswert.
Nachtrag:
ProSieben und SWR werden Kamerateams zwecks Dokumentation über den Welpenhandel vor Ort haben.
Demonstration am 23. Januar 2012, 15:30 Uhr, Konrad-Adenauer-Ring 6 in Duisburg
Falls Sie den Verkauf von Hundewelpen stoppen möchten, so besteht die Möglichkeit an den Besitzer des Zoofachgeschäftes eine Mail zu schreiben. Falls Sie den Verkauf von Hundewelpen stoppen möchten, so verteilen Sie bitte Flyer und Unterschriftslisten. Diese stehen als Download hier zur Verfügung.
Veröffentlichung des Artikels als Autorin in den Rhodesian Ridgeback News
Unseriöser Handel mit Hundewelpen aus Zoofachgeschäft
-Teil I-
Es ist erschreckend, dass wir in Deutschland wieder Welpen in Zoofachgeschäften kaufen können.
In den 60iger Jahren war dies schon möglich und man konnte auch seinen Welpen über das Versandkaufhaus bestellen. Zu diesen Zeiten kehren wir wieder zurück. Es genügt wohl nicht, dass man auf Wochenmärkten im Ausland, in einem Welpenhaus in Deutschland seinen Welpen kauft, nein, jetzt muss es das größte Zoofachgeschäft in Deutschland sein.
Haben die Amtsveterinäre in dieser besagten Stadt eine rosarote Brille auf oder mischt hier die Politik noch mit? Dies scheint offensichtlich hier der Fall zu sein. Schlimmer ist es noch, wenn Hundezüchter, die sich auch noch verantwortungsvoll nennen, falls dies der Fall sein sollte, ihre Welpen diesem Zoofachgeschäft zum Verkauf überlassen.
Tierschutzorganisationen distanzieren sich von diesem Hundehandel und auch einer der größten Futtermittelhersteller in Deutschland wird seine Geschäftsbeziehungen mit diesem Zoofachgeschäft einstellen. Zu diesem Schritt kann man nur gratulieren. Wenn jetzt noch andere deutsche Futtermittelhersteller diesem Beispiel folgen würden, wäre dies schon ein großer Erfolg, denn schließlich muss man dort auch Hundefutter kaufen. Wenn diese Sorten nicht mehr vorrätig sind, wird der Käufer auf andere Geschäfte ausweichen.
Es kann in diesem Zoofachgeschäft alles noch so liebevoll gestaltet sein, Tierärzte für die medizinische Betreuung und auch Personal anwesend sein, so ist dies nicht im Sinne einer positiven Sozialisierungsphase eines Welpen. Es kann jetzt auch darüber spekuliert werden, ob das Personal bzw. der Besitzer dieses Zoofachgeschäftes sich mit der Rassehundezucht auskennt. Auch kann es nicht sein, dass sie genauestens Auskunft über jede Rasse geben können, die zum Verkauf angeboten wird. Vielleicht bekommt der zukünftige Welpenkäufer eine Broschüre an die Hand, in welcher er alles nachlesen kann. Auch stellt sich die Frage, falls eine erbliche Krankheit oder eine schwerwiegende Erkrankung des Welpen festgestellt wird, wer für die nächsten zwei Jahre haftet (Gewährleistungspflicht). Der Besitzer des Zoofachgeschäftes oder der Züchter, welcher die Welpen an ihn verkauft hat? Dies ist eine sehr wichtige Frage, die man als Welpenkäufer beachten sollte.
Mehr Informationen zu diesem heiklen Thema finden sie unter
Deutscher Tierschutzbund
Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V.
Petwatch
Außerdem steht Ihnen die Pressemitteilung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen als Download zur Verfügung.
Veröffentlichung des Artikels als Autorin in den Rhodesian Ridgeback News
Unseriöser Handel mit Hundewelpen
In der letzten Zeit häufen sich Meldungen von betroffenen Tierhaltern, die bei Geschäftemachern (Hundehändler) entweder auf Märkten, bei ausgemachten Treffpunkten oder über das Internet einen Welpen gekauft haben. Was diese Leute nicht wussten, dass die Welpen frühzeitig von der Mutter getrennt wurden, teilweise schwer erkrankt sind und die Angaben in den Impfpässen nicht stimmen. Diese Hunde stammen aus Massenzuchten.
Was bedeutet Massenzucht:
Hier werden mehrere Hunderassen gezüchtet und dies unter ziemlich widrigen Umständen.
Dies sind zum Beispiel:
Es gibt mittlerweile in Deutschland auch sogenannte „Hundehäuser“. Dort kann man verschiedene Rassehundewelpen kaufen. Es kann die Umgebung noch so sauber sein, die Unterbringung der Welpen entspricht in etwa den Vorgaben des Deutschen Tierschutzgesetzes, was aber nicht bedeutet, dass die Welpen nicht aus einer Massenzucht stammen könnten.
Daher Augen auf beim Welpenkauf.
Sollten Sie Ihren Welpen, wie beschrieben, unter diesen Umständen gekauft haben, so haben Sie die Möglichkeit sich an den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) oder an den Deutschen Tierschutzbund (für den Geltungsbereich Deutschland) zu wenden. Im Ausland finden Sie im Internet und Telefonbuch entsprechende Institutionen, die auch hiergegen vorgehen.
Auch haben Sie die Möglichkeit bei der Polizei eine Strafanzeige zu erstatten, wenn Ihnen der Name und Anschrift eines unseriösen Händlers bekannt sein sollte.
Informationen zu diesem Thema finden Sie hierzu im Internet unter dem Suchbegriff "Hundehändler, Hundehäuser, Massenzucht und Welpenfabriken".
Auf den Seiten des DZRR ist eine Hündin abgelichtet, welche aus einer Massenzucht stammt.
Sie als Käufer müssen nicht skrupellos sein, denn nur so kann gegen skrupellose Hundehändler vorgegangen werden.
Veröffentlichung des Artikels als Autorin in den Rhodesian Ridgeback News