Okondeka -Rhodesian Ridgeback-


Direkt zum Seiteninhalt

Patenschaften

Archiv

Rhodesian Ridgeback Hilfe

Hallo, mein Name ist Abeni und ich bin ein hübsches Ridgeback-Boxer-Mix Mädchen,welches auf diesem Wege einen Paten sucht, bis ich meinen passenden Zweibeiner gefunden habe.

Ich möchte Euch mal kurz meine Geschichte erzählen, was ich bis heute so alles erlebt und auch schon gelernt habe.

Wie man so erzählt, wurde ich vor ca. 7 Monaten in Ungarn geboren. Anscheinend hat sich niemand für mich interessiert, und so bin ich mit ca. 3 Monaten in der Tötungsstation gelandet. Auf das Wort Tötungsstation möchte ich nicht näher eingehen. Nur so viel kann gesagt werden, dass Tierschützer auf mich aufmerksam geworden sind und diese holten mich dort heraus und brachten mich dann in einem privaten Tierheim unter.

Da mein Gesundheitszustand nicht dem eines Welpen entsprach, wurde ich bei den Tierschutzvereinen in den Hilferufverteiler aufgenommen. Ich beschreibe mich mal so: Ich wog nur 13 Kilo, litt an Unterernährung und großem Flüssigkeitsmangel und so habe ich deshalb meine Reise von Ungarn nach Deutschland angetreten.

Daher wohne ich seit 19.06.2010 bei meiner Zweibeinermama Verena und Zweibeineroma Erika von der Rhodesian Ridgeback Hilfe, weil diese entschieden haben, dass sie mir eine Chance geben möchten um später in ein neues zu Hause ziehen zu können.

Hier in Deutschland wurde ich erst einmal einem Tierarzt vorgestellt, welcher mich durchgecheckt hat. Er muss über meinen Gesundheitszustand ziemlich erschrocken gewesen sein. Da ich immer wieder mit heftigen Durchfällen zu kämpfen hatte, habe ich ihn deshalb wöchentlich gesehen, damit er einen Blick auf mich werfen kann und um die weitere Behandlung mit Verena und Erika zu besprechen. Ich bekam zuerst ein Spezialfutter zum Aufpäppeln. Dann wurde noch festgestellt, dass ich an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leide, und so wurde ich nach und nach an die Frischfütterung gewöhnt. So wie es aussieht, ist die Frischfütterung für mich optimal, da ich inzwischen 24 kg wiege. Ist zwar noch zu wenig, aber ich werde mich bemühen, mein „Kampfgewicht“ zu optimieren. Also kann man davon ausgehen, dass ich das Essen über alles liebe.

Zuerst war ich bei meiner Ankunft in Deutschland nicht stubenrein und ich kannte keine Umweltreize, was andere Welpen, die sicher behütet beim Züchter aufgewachsen sind, schon kannten.

Meine Zweibeinermama Verena beschreibt mich heute wie folgt:

Ich wäre eine Kämpfernatur, was ich nur bestätigen kann, weil ich einen großen Lebenswille habe. Hätte ich diesen nicht gehabt, dann wäre ich wahrscheinlich schon über die Regenbogenbrücke zu den anderen Hunden gegangen.

Trotz des schlechten Starts in meinem Leben, habe ich mich zu einer lieben, verschmusten, selbstbewussten und immer fröhlichen Hündin entwickelt. Da ich die Nähe von Menschen nicht kennengelernt habe, bin ich sehr auf meinen Menschen fixiert, weil ich noch so viel lernen will. Mittlerweile habe ich auch gelernt, was es heißt zu spielen.
Mit den Hunden von Verena, Erika und von anderen Menschen verstehe ich mich hervorragend, was bedeutet, dass ich ein tolles Sozialverhalten habe. Darauf bin ich sehr stolz. Da ich im Auto von Ungarn nach Deutschland gebracht wurde, kann ich berichten, dass ich sehr gerne Auto fahre. Übelkeit und sonstige Probleme während des Fahrens habe ich nicht. Von daher braucht man sich keine Sorgen zu machen.




Was kann ich berichten:

Da anscheinend der Ridgebackgen stärker ist, als der vom Boxer, habe ich einen leichten Jagdtrieb und in manchen Situationen bin ich auch noch unsicher. Aber ich glaube fest daran, dass mein Jagdtrieb durch konsequente Arbeit umgeleitet werden kann und die Unsicherheit und meine Ängste werden mit der Zeit verschwinden, wenn mein Zweibeiner mir sagt, dass nichts zu befürchten ist. Sicherlich werde ich auch dann die große weite Welt selbständig erobern, natürlich unter Aufsicht.

Ganz stolz kann ich auch berichten, dass ich mittlerweile stubenrein bin, was das auch immer bedeuten soll. Ich gehe davon aus, dass wenn Verena sagt „Pipi fein“, ich alles richtig mache, und zwar an der frischen Luft.

Auch bin ich eine sehr angenehme Mitarbeiterin im Büro, denn dorthin begleite ich Verena und außerdem kann ich auch schon fast 10 Minuten alleine bleiben, ohne dass das Büro nach meinen Vorstellungen umgestaltet und neu dekoriert wird.

Mittlerweile habe ich gelernt, was die Worte „Sitz“ und „Platz“ bedeuten. Den Rückruf habe ich auch schon intus, weil ich diesen während des Schleppleinentrainings gelernt habe. Die Leinenführigkeit muss trotzdem weiterhin geübt werden. Außerdem besuche ich jetzt wöchentlich eine Hundeschule mit Ridgebackerfahrung und mein Bewegungsdrang wird auch immer mehr.

Verena schleppt mich immer noch regelmäßig zum Tierarzt, weil sie ausschließen will, dass keine Spätschäden auf Grund der Mangelerscheinungen auftreten. Ich wurde auch schon geimpft (Grundimmunisierung) und habe einen Mikrochip in mir. Später sollte ich nur minimal geimpft werden. Von einer netten Ernährungsberaterin für Hunde bekomme ich jetzt einen nur mich angepassten Speiseplan erstellt.

Ach, übrigens ich habe etwas vergessen: Ich liebe Kinder.

Also, wenn Ihr mich als Pate unterstützen möchtet, würde ich mich sehr freuen, denn ich bin eine ganz liebe, tolle Hündin mit viel Potential die es liebt, auf der Couch zu kuscheln.

In diesem Sinne
Abeni



Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü